über mich

 

Tanz- und Gymnastiklehrerin SBTG (Ulla Kasics 1985–88, Zürich),

Weiterbildungen: Balancing Alignment (1988–93, Basel), zeitgenössischem Tanz, medizinischer Massage,  Yoga, Qi Gong und anderen fernöstlichen Bewegungs- und Meditationslehren.

Seit 1989 unterrichte ich Bewegung in verschiedenen Formen für Erwachsene und Kinder und realisiere gestalterische Projekte mit Kindern.

Klassische Massage (Bodyfeet Thun 1992)

Biodynamischen Craniosacral-Therapeutin (ISBC-Kiental 2009 -2012)

KomplementärTherapeutin mit Branchenzertifikat OdAKT (Juli 2016)

Assistentin an der Schule für Biodynamische Craniosacral Therapie ( ISBC-Kiental 2013 - 2019)

Supervisorin für Studierende und Praktizirende Cranio Suisse (seit März 2017)
 
Trainerin "Achtsame Berührung-kinderleicht" Cranio Suisse

​Dozentin für Craniosacral Therapie an der HPS Luzern (2020)
 
Weiterbildungen:
  • Craniosacrale Heimarbeit mit Babys und Kleinkindern /Friedrich Wolf  (2013)
  • Zeugung, Implantation, und Begleitung in der Schwangerschaft / Friedrich Wolf  (2015)
  • Hypnosystemische Trauerbegleitung / Dr. Roland Kachler (2013)
  • Supervision, Heilsame Sprache / Liliane Fehlmann (2013 - 2017)
  • Idiolektische Gesprächsführung unter anderem mit H.H.Ehrat, E. Krüger..seit (2017)
  • original Play nach Fred Donaldson seit (2017)
  • Regulierung das Nevernsystems und Traumalösung in der Craniosacralen Biodynamik / Franklyn Sills und Cherionna Menzam-Sills (2018)
  • ​Craniosacrale Therapie bei Gehirnerschütterung / Michael Shea (2019)
​Ich bin Mutter dreier Kinder. Meine Trauerarbeit seit dem Verlust meines Mannes, die Auseinandersetzung mit dem Tod führt mich immer näher zum Leben, zum Lebendigen, zur Bewegung.                                                   Als Therapeutin, Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, ist für mich ein grosses Geschenk. Durch sie bin ich immer wieder aufgefordert, bei mir hin zu sehen und achtsam meinen Weg weiter zu gehen.


​meine Geschichte​
Neunzehnjährig lernte ich meinen Mann kennen, er in Ausbildung, ich in der Schule. Ich erlernte Tanz- und Gymnastiklehrerin und unterrichtete vor allem Erwachsene in Bewegung und Körperwahrnehmung. Zudem bildete ich mich laufend in unterschiedlichen Bewegungsrichtungen weiter. Nach 10 Jahren Zusammensein, gründeten wir eine Familie und bauten unser Leben herkömmlich auf. Ich schaute hauptsächlich zu den Kindern und Haus, er verdiente unseren Lebensunterhalt als selbständiger Maler.
Dann, kurz nach seinem 40. Geburtstag, verunglückte mein Mann tödlich. Er ging aus dem Haus und kam nie wieder. Er liess mich und unsere drei Kindern allein zurück, die Zwillinge waren zehnjährig, der Jüngste 15 Monate alt. Er liess mich allein zurück nach einem halben Leben zusammen. Es gab kein Wir, kein Uns mehr. Ein Ich hatte ich durch die 20 Jahre Zusammensein kaum entwickelt.
Wer war diese Frau, die da allein mit drei Söhnen, auf dieser Welt weiter gehen sollte? Wenn ich jetzt die Tagebücher dieser ersten Zeit lese, kann ich mir kaum vorstellen, wie ich diesen Schmerz überlebt habe.
Nach dem Tod meines Mannes bin ich total erstarrt, lebendig gestorben.

Die erste Zeit
Ich ernährte meine Kinder, funktionierte in der Hausarbeit und klagte Tag für Tag meiner Schwester. Sie war immer da, ihre Nähe konnte ich annehmen, zulassen, wenn sie mich umarmte, mir die Hand hielt. Und ich konnte gehen. Ich hielt mich am Kinderwagen fest und marschierte durch den Wald, mit festem schnellem Schritt. Ich konnte so meinen Puls fühlen, meinen eisigen Körper etwas erwärmen, ich konnte atmen. Meine Kinder, meine Schwerster und der Wald waren meine ersten Therapeuten. Sie waren einfach da.

Trauerbegleitung
Nach etwa einem halben Jahr nahm ich an einem Treffen der Aurora (Verein für Verwitwete mit Kindern) teil. Ich fühlte, ich bin nicht allein. Als dann eine Witwe den Raum strahlend betrat, mit den Worten: „Heute geht es mir richtig gut,“ wusste ich, das möchte ich auch wieder einmal sagen können. Mit Hilfe der Aurora fand ich meine Trauerbegleiterin, Jeaquline Nussbaumer. Ich arbeitete mit ihr im Gespräch, hypnosystemisch, zielorientiert, und wir suchten nach einfachen Übungen, um ins Hier und Jetzt zu kommen. Zudem lehrte sie mich, mit schamanischen Ritualen zu trauern, eine neue Beziehung zu meinem Mann zu finden.

Bewegung
Zur gleichen Zeit begann ich mit Hilfe meiner Bewegungslehrerin, Katharina Adiecha, mich an meinen erstarrten, völlig eingezogenen Körper heran zu tasten. Zudem nahm ich das Unterrichten wieder auf, was dank meiner langjährigen Schülerinnen, die mir viel Raum und Zeit liessen, möglich war. Ich konnte Bewegungen anleiten und zusehen, was in ihren Körpern geschah. Die Schüler streckten sich, räkelten sich, entspannten sich, liessen ihre Lebensenergie fliessen, und ich nahm soviel für mich, wie ich ertragen konnte. Über ihre Körper lernte ich, meinen wieder zu bewegen und fühlen.

Craniosacral Therapie
​Auf der Suche, meinen Beruf zu erweitern, um damit unseren Lebensunterhalt, zu verdienen, stiess ich auf die Ausbildung zur Craniosacral Therapeutin im Kientalerhof. Schon während des Schnuppertags wusste ich, das ist mein Weg. Es war die logische Weiterführung meiner bisherigen Therapien und beruflichen Tätigkeit. Ich bekam Namen und Antworten auf Dinge, die ich schon erfühlt, erlebt hatte. Als Beispiel wurde mir bewusst, wie meine Schwester meine erste Craniosacral Therapeutin war. Ihr da Sein war einladend, achtsam, sie liess mir meinen Rhythmus, sie hatte das Vertrauen in meine Kraft. Während meiner Ausbildung habe ich mir viele Werkzeuge, um im Leben zu sein, erarbeitet, was mir Sicherheit gibt.
 Trauerarbeit verstehe ich, sich einen Notfallkoffer mit solchen Werkzeugen zu erarbeiten, ihn durch das Auf und Ab seines Weges mit sich zu tragen, um schwierige Situationen zu meistern, um Dunkles anzunehmen, um einen Schritt zu wagen, um in seine Kraft zu kommen, um im Hier und Jetzt zu sein, um sich von der Schönheit des Lebens berühren zu lassen.
 
Es sind nicht die Aussagen wie: „Das Leben geht weiter.“ Oder „Die Zeit heilt alle Wunden.“, die Hinterbliebene zu einem neuen gesunden Leben führen. Es ist eine grosse Arbeit, eine Auseinandersetzung mit dem Schmerz, dem Tod, der Freude und dem Leben. Es ist ein Finden seiner selbst, ein Annehmen all dessen, was unveränderbar ist, Tag für Tag, mal mühsam schwer, mal locker leicht.

Gedicht aus meiner Abschlussabeit "Hinterblieben Vorwärtsgestossen" (2012)

Ich bin deine Therapeutin
Jetzt treffen sich unsere Wege
Ich lade dich ein
Wir gehen ein Stück zusammen
 
Ich bin deine Therapeutin
Ich sehe dich
Ich höre dir zu
Ich nehme dich wahr
 
Ich bin deine Therapeutin
Ich biete dir meine Hand
Ich halte dich fest, wenn du drohst in die Tiefe zu stürzen
Liebevoll bette ich dich weich und warm
Berühre dich sanft auf deiner Stirn
Achtsam für deinen Raum, deine Geschichte
 
Ich bin deine Therapeutin
Suche mit dir deine Kraft, deine Atmung, dein Licht
Zusammen beobachten wir deine Schrittchen und Schritte
Freuen uns aus tiefstem Herzen
 
Irgendwann kannst du den Kopf wieder heben
Den Blick öffnen, einen wundervollen Moment erleben
Dann trennen sich unsre Wege wohl wieder
Danke ich habe viel gelernt

 

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